Das 1x1 des Flirtens

Small Talk ist beim Flirten unvermeidlich. Insgeheim ist es den Beteiligten ja daran gelegen, quasi um die grundlegende Anziehung herum, die ja bekanntermaßen blitzschnell unbewusst entsteht, verbal den "gesellschaftlich-adäquaten Rahmen" zu spinnen.BildManche beherrschen die lockere Art der Verständigung blind, andere tun sich sehr schwer, etwa sogenannte schizoide Charaktere, d.h. einseitig-rationale Menschen, denen sowohl Small Talk-Kompetenzen völlig abgehen, als auch jegliches Einfühlungsvermögen. Auch soziale Fähigkeiten fehlen völlig. In diesen Fällen hat das meistens biografische Ursachen, etwa ein gefühlskaltes, weltfremdes Umfeld, das den Heranwachsenden emotional vernachlässigte. Potenzieller Grund: die eigene schizoide Persönlichkeitsstruktur.

Wie dem auch sei, mir fällt es meistens nicht so schwer, mich locker mit Fremden zu unterhalten (früher war das anders!). Ich denke da an vorhin, als ein Mitarbeiter einer Firma die letzte Tür in unserem neuen Haus endlich angebracht hat? nach zwei Monaten Verspätung. Jetzt habe ich schon, liebe Leserin, lieber Leser ein wichtiges Kriterium genannt, was einen Small Talk gelingen lässt: Lockerheit oder, sagen wir besser, Gelassenheit. Was gehört noch zu einem Small Talk beim Flirten?

1. Angstfreiheit: Eine nette Atmosphäre ist natürlich angesagt. Ängste stören hierbei, und zwar sowohl den Betreffenden selbst, als auch den Gesprächspartner. Weil Angst auch eine körperliche Komponente hat (Zittern der Hände, Anspannung, Herzrasen), gilt es, bei Bedarf durch Ausdauersport einige Stunden zuvor für körperliche Entspannung zu sorgen, bevor Sie Ihre Lieblings-Cocktailbar ansteuern. Das regelt die Angst runter!

2. Sympathie: Auch Herzlichkeiten, die ausgetauscht werden, gehören zu einem anregenden Gespräch. Man kommt übrigens "gut an", wenn der Partner die eigenen Bewegungen zwei bis fünf Sekunden später nachahmt. Beispiel: Sie greifen an Ihrem Weinglas und genehmigen sich einen Schluck, der andere imitiert Sie. Oder: Sie beugen sich vor, der andere kommt Ihnen ebenfalls näher, usw.

3. Lächeln: Ein freundlicher Gesichtsausdruck bewirkt (meistens), dass bei Ihrem Gesprächspartner Glückshormone ausgeschüttet werden. Er wird sich bei Ihnen "bedanken", d.h. zurücklächeln. Dieser Prozess kann sich gegenseitig verstärken ? was beide glücklich macht.

4. Humor: Selbstironie, sich selbst nicht so wichtig nehmen, gibt dem Small Talk die Würze. Versuchen Sie es doch mal mit humorvollen Bemerkungen über die Umgebung - und über sich selbst, und zwar augenzwinkernd.

5. Gleiche Gesprächsanteile: Ein Small Talk ist spätestens dann nicht mehr lustig, wenn er zum Interview verkümmert. Manche Menschen stellen sich in den Mittelpunkt, zeigen damit lediglich narzisstische Züge. Das erstickt den Small Talk ("Gähn!"). Achten Sie daher auf ein ausgeglichenes Gespräch.

Quelle: www.elitepartner.de/km/magazin

Flirttipps und ihr Erfolgsfaktor

Es gibt eine unübersehbare Fülle an literarischen Ratgebern, die die eigene Flirtkompetenz perfektionieren sollen. Leider gibt es darunter auch absolut irrationale Tipps. Im aktuellen "FOCUS" (Heft 37/2008) gaben Experten ihre Weisheit zum Besten. Schauen wir uns deren Anregungen mal an und prüfen sie in Sachen Alltagstauglichkeit.BildTipps für Männer

Aufmerksamkeit erregen: "Peacocking-Strategie"

Um aus der Masse flirtwilliger Singles herauszustechen, bietet sich an, auffällige Kleidung, grelle Farben oder eigenwillige Accessoires zu tragen. Diese äußeren Reize würden einen starken Impuls in der Frauenwelt auslösen.
Kritik: Wer so was ausprobiert, sollte sich darüber im Klaren sein, dass er wahrscheinlich eher Menschen anzieht, die viel Wert auf Äußerlichkeiten legen.

Das Ansprechen: "3-Sekunden-Regel"

Bekanntermaßen werden oft Ängste ausgelöst, bevor es zum ersten Small Talk kommt. Versagensängste. Ein Trick: bevor der "innere Schweinehund" überhaupt sein Haupt erhebt, sollte man ohne zu zögern sofort ein Gespräch anregen, gleich nach dem ersten Blickkontakt.

Kritik: Gute Idee mit verhaltenstherapeutischem Hintergrund. Dadurch sind neue Erfahrungen möglich!

Tipps für Frauen Ansprechen:

die betont beiläufige Bemerkung

Normalerweise spricht das männliche Geschlecht das weibliche an; dies hat kulturelle Gründe und war bisher oft die Regel. Anscheinend löst sich dieses Muster aber auf. Zum Glück. D.h., immer mehr Frauen nehmen das Heft in die Hand. Flirtexperte Phillip von Senftleben empfiehlt, gezielt eine beiläufige Bemerkung auszusprechen, um einen Small Talk einzuleiten. Frau sollte eine Äußerlichkeit kommentieren, etwa so: "Interessante Brille!" Infolgedessen müsste der andere reagieren, und die beiden kommen ins Gespräch.

Kritik: Eine gute Idee. Wenn der Flirt Interesse hat, kann er aufs Gesprächsangebot ohne Angst eingehen.

Gesprächsstrategie: gekonnt necken

Natürlich spielen Ironie, verspielter Sarkasmus und Humor große Rollen beim Flirten. Auch kleine Provokationen werden meist als Sympathiebekundung interpretiert. Von Senftleben gibt ein Beispiel: Im Restaurant sitzt ein Künstlertyp, komplett schwarz gekleidet. Kommentar: "Schriftsteller oder Regisseur?" Auf diese Weise kann ein verspielter Flirt entstehen.

Kritik: Eher nicht ausprobieren. Dafür muss man (a) der Typ sein - und (b) der andere auch. Und das ist eher unwahrscheinlich.

Wie gesagt, es gibt zahllose Tipps für Flirtambitionierte. Wer sich für das Thema interessiert, sollte verschiedene Ansätze kennen lernen und Experimentierfreudigkeit mitbringen.

Quelle: www.elitepartner.de/km/magazin

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